Professur für Deutsche Sprachwissenschaft (open rank)

An der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel ist zum 1. Februar 2027 oder nach Vereinbarung eine Professur für Deutsche Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt digitale und gebrauchsbasierte Linguistik (open rank) zu besetzen.

Entsprechend der Qualifikation der zu berufenden Person wird die Professur als Tenure Track Assistant Professor (TTAP), als Associate Professor oder als Full Professor besetzt.

Die Universität Basel steht für Exzellenz durch Diversität und setzt sich für Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit ein. Im Bestreben, den Frauenanteil in akademischen Führungspositionen zu erhöhen, ist die Universität an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.

Ihre Aufgaben

  • Wir suchen eine Person, die deutsche Sprachwissenschaft im Fach Deutsch auf Bachelor-, Master- und Doktoratsniveau unterrichtet.
  • Die Professur ist auch essenziell für das künftige fachübergreifende Bachelorstudienfach Language and Communication, den fachübergreifenden Masterstudiengang Sprache und Kommunikation sowie für das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft (Hermann Paul School of Linguistics Basel-Freiburg).
  • Die Professur stärkt die empirische Sprachwissenschaft sowie digitale Methodologien und Forschungsansätze der Basler Sprachwissenschaft.
  • Die Lehrangebotsplanung wird mit den Professuren des Deutschen Seminars und dem Departement Sprach- und Literaturwissenschaften koordiniert.
  • Exzellente Forschung im Bereich der Sprachgebrauchsanalyse des Deutschen unter Berücksichtigung digitaler Methoden wird erwartet.

Ihr Profil

  • Bewerber:innen weisen sich durch eine ausgezeichnete Publikations- und Forschungstätigkeit im Anschluss an die Promotion aus, entsprechend ihrem akademischen Alter.
  • Bewerber:innen sollen mit ihren Arbeitsgebieten das Angebot der Basler Linguistik im Bereich der empirischen Linguistik stärken und ergänzen.
  • Die Schwerpunkte in Forschung und Lehre sollen in qualitativen und/oder quantitativen computergestützten Methoden sowie der damit verbundenen pragmatischen Analyse von Sprachverwendungsmustern der Gegenwartssprache liegen.
  • Dabei sind unterschiedliche Vertiefungen möglich, etwa im Bereich medialer Konstellationen (mündliche und schriftliche Interaktion, digitale und mobile Kommunikation, Mensch-Maschine-Interaktion, KI-basierte Textgenerierung etc.), ebenso in der Verbindung mit Interaktionsanalyse, Diskursanalyse, Soziolinguistik, Wissenskommunikation oder aktuellem Sprachwandel.
  • Erwartet wird Erfahrung in der Lehre und die Bereitschaft, Studierende auf allen Stufen innovativ und praxisorientiert zu unterrichten. 
  • Ferner weisen Bewerber:innen die erfolgreiche Akquise von Drittmitteln nach.
  • Teamfähigkeit und die Bereitschaft zur Beteiligung an der universitären Selbstverwaltung werden als selbstverständlich vorausgesetzt.

Wir bieten Ihnen

Moderne und familienfreundliche Arbeitsbedingungen im Zentrum der Stadt Basel sowie Zusammenarbeit mit hochmotivierten Kolleg:innen.

Bewerbung / Kontakt

Bewerber*innen werden gebeten, ihre Unterlagen entsprechend den Angaben über das Online-Bewerbungsportal der Universität Basel (siehe Button unten) bis zum 26. Mai 2026 einzureichen. Bewerbungen auf anderem Weg werden nicht berücksichtigt.

Bitte laden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer Datei hoch. Weitere Angaben zur Bewerbung sind unter https://philhist.unibas.ch/de/bewerbungen/ ersichtlich.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät, Prof. Dr. Laurent Goetschel, zur Verfügung (Kontakt: bewerbung-philhist@unibas.ch).