Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin

Die Universität Luzern ist eine moderne, persönliche und dynamische humanwissenschaftliche Universität im Herzen der Schweiz und Europas. Getreu dem Leitsatz «Moving Human Sciences» konzentrieren wir uns mit sechs Fakultäten und zwei Akademien auf Menschen und ihre Institutionen. Unsere Ambition ist es, die Universität Luzern zu einem zukunftsweisenden und international sichtbaren Zentrum von Forschung und Lehre zu Humanwissenschaften zu entwickeln.

Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin fördert die Forschung und Lehre in den Bereichen Gesundheit, Medizin, Funktionsfähigkeit und Rehabilitation. Unsere Mission ist es, Gesundheit und Wohlbefinden für alle zu verbessern, indem wir ein diverses und inklusives Umfeld für innovative Forschung, Bildung und Dienstleistung schaffen.

Die ausgeschriebene Stelle ist Teil des neu gegründeten National Centre of Competence in Research (NCCR) Children & Cancer, einem vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Exzellenzzentrum. Das NCCR vereint führende Forschende aus Medizin, Biologie, Informatik sowie den Gesundheits- und Sozialwissenschaften mit dem Ziel, die Versorgung und Lebensqualität von Kindern mit Krebs nachhaltig zu verbessern. Die Stelle ist im Work Package 6 «Communication» angesiedelt und bietet die Möglichkeit, in einem hochgradig interdisziplinären und international vernetzten Forschungsumfeld an innovativen Projekten zur Gesundheitskommunikation in der pädiatrischen Onkologie mitzuwirken.

Wir suchen auf den 1. September 2026 oder nach Vereinbarung eine/einen

Forschungsmitarbeitende/n Postdoc (80%)

Die Stelle ist an zwei bereits definierte Forschungsprojekte innerhalb des NCCR gebunden. Die wissenschaftliche Agenda ist durch die Projektziele vorgegeben; erwartet wird eine eigenständige wissenschaftliche Umsetzung und Weiterentwicklung innerhalb dieses Rahmens.

Projekt 1. Shared Decision-Making in der pädiatrischen Onkologie: Lücken, Konflikte, Aushandlungsprozesse und Informationsqualität

Dieses Projekt untersucht, wie Behandlungsentscheidungen zwischen Gesundheitsfachpersonen, Eltern und – soweit möglich – jungen Patientinnen und Patienten kommuniziert und gemeinsam getroffen werden. Im Zentrum stehen Informationsqualität, Kommunikationsprozesse, Konflikte, Aushandlungsprozesse und Shared Decision Making in der pädiatrischen Onkologie.

Projekt 2. Stärkung der nationalen Versorgungspolitik für Kinder und Jugendliche mit Krebs in der Schweiz

Dieses Projekt untersucht die Kommunikation zwischen den zentralen Akteuren der pädiatrischen Onkologie in der Schweiz (Gesundheitsfachpersonen, Forschende, Patient:innenorganisationen, Behörden und Politik) mit dem Ziel, eine evidenzbasierte nationale Stakeholder-Kommunikationsstrategie für die pädiatrische Onkologie zu entwickeln.

Der Aufgabenbereich umfasst insbesondere:

  • Wissenschaftliche Planung, Koordination und Durchführung der beiden Forschungsprojekte;
  • Entwicklung von Studienprotokollen und Vorbereitung von Ethikanträgen;
  • Durchführung qualitativer Interviews, Fokusgruppen, Delphi-Studien sowie quantitativer Befragungen;
  • Analyse qualitativer und quantitativer Daten mittels geeigneter Forschungsmethoden;
  • Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen zur Verbesserung von Shared Decision Making sowie der Kommunikation zwischen Forschung, klinischer Praxis und Gesundheitspolitik;
  • Verfassen wissenschaftlicher Publikationen in internationalen peer-reviewten Fachzeitschriften;
  • Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Konferenzen;
  • Mitarbeit am Berichten, Projektkoordination und wissenschaftlicher Kommunikation innerhalb des NCCR;
  • Zusammenarbeit mit Forschenden verschiedener Disziplinen sowie mit klinischen Partnern, Patient:innenorganisationen und weiteren Stakeholdern

Anforderungen:

  • Promotion (PhD) in Gesundheitskommunikation, Public Health, Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Medizinischer Soziologie, Health Services Research oder einem verwandten Fachgebiet;
  • sehr gute wissenschaftliche Publikationsleistung in internationalen peer-reviewten Fachzeitschriften;
  • fundierte Erfahrung mit qualitativen Forschungsmethoden; Erfahrung mit quantitativen oder Mixed-Methods-Studien ist von Vorteil;
  • Erfahrung in der Planung und Durchführung empirischer Forschungsprojekte;
  • Interesse an Gesundheitskommunikation, Shared Decision Making, Stakeholder-Kommunikation oder Gesundheitspolitik;
  • Fähigkeit, komplexe Forschungsprojekte selbständig zu organisieren und gleichzeitig in interdisziplinären Teams zu arbeiten;
  • sehr gute Computerkenntnisse (MS Office; Kenntnisse statistischer und/oder qualitativer Analysesoftware wie R, SPSS, Stata, NVivo oder MAXQDA sind von Vorteil);
  • sehr gute Deutschkenntnisse (Voraussetzung) sowie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift;
  • hohe Motivation, Eigeninitiative sowie ausgeprägte Organisations- und Kommunikationskompetenz

Wir bieten

  • Einen Arbeitsvertrag für die Dauer von 3,5 Jahre
  • Eine interprofessionelle und interdisziplinäre Forschungsumgebung
  • Ein stimulierendes Arbeitsumfeld an einer jungen Universität
  • Einen ausgezeichneten Arbeitsplatz mit Zugang zu vielen wissenschaftlichen Angeboten (Forschungsseminare, Workshops)
  • Weiterbildung und Unterstützung für die wissenschaftliche Karriereentwicklung

Bewerbung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den folgenden Unterlagen (ein PDF-Dokument):


Die Anstellungsbedingungen entsprechen dem Personalrecht des Kantons Luzern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Prof. Sara Rubinelli, sara.rubinelli@unilu.ch.

Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 3. August 2026 mit untenstehendem Bewerbungsbutton.

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www.unilu.ch/stellen